Kambodscha

Willkommen bei Siem Reap

Stadtportrait  

In der Nähe von Seam Reap, der Hauptstadt der gleichnamigen kambodschanischen Provinz, widmet sich die French School of the Far East seit einigen Jahren der Wiederherstellung des Tempels von Angkor. Der Tempel ist ein einzigartiger archäologischer Komplex aus brüchigem Sandstein, der im 10. und 11. Jahrhundert erbaut und im 15. Jahrhundert von den Herrschern aufgegeben wurde. Die königliche Stadt, die rasch von der sie umgebenden Vegetation verschlungen wurde, geriet in Vergessenheit, bis der Franzose Henri Mouhot sie wiederentdeckte. Er schrieb: „Diese Tempel stehen unseren schönsten Basiliken in nichts nach; ihre Pracht übertrifft alles, was die Griechen und Römer je bauten… Es ist das Werk von Riesen!“ 

Dutzende zerstörter Gebäude ziehen eine Vielzahl von Besuchern an und dienen als Kulisse für zahlreiche Dokumentarfilme und sogar Spielfilme wie Jean-Jacques Annauds „Zwei Brüder“. Sie säumen außerdem die Strecke der Marathons und Halbmarathons von Angkor und Siem Reap. Es fällt allerdings schwer, an den zahlreichen Monumenten vorbeizulaufen, während sie einen magisch in ihren Bann ziehen: das „Quirlen des Milchozeans“ in Angkor Wat, ein sagenhaftes Relief aus der Hindu-Mythologie, das von der Khmer-Kultur aufgegriffen wurde; die fünf monumentalen Tore von Angkor Thom; die 37 Türme von Bayon, die jeweils mit vier Gesichtern verziert sind; oder Preah Khan, die geheimnisvolle und außergewöhnliche historische Stadt. 


Sie können diese geschichtsträchtigen Orte bei organisierten Ausflügen über mehrere Tage erkunden, und für Abwechslung ist gesorgt: Ergänzen Sie Ihre architektonischen Exkursionen mit Ausflügen zum Tonlé Sap und seinen Pfahldörfern, und lernen Sie das dort ansässige Fischer- und Bauernvolk kennen. Die Dörfer sind im November während des Bon Om Touk, des „Wasserfestivals“, wichtige Anlaufstellen, wenn der Fluss seine Strömung umkehrt. Dieses weltweit einzigartige Phänomen begrüßen die Kambodschaner mit Prozessionen aus Dschunken und anderen erleuchteten Booten. Nach diesen Feierlichkeiten bleibt immer Zeit, durch die Gänge des Angkor National Museum zu schlendern, wo Sie die Kunst der Khmer auf interaktive Art erleben können. Ein dunkles Kapitel der Geschichte offenbart sich im Cambodia Landmine Museum, das von einem ehemaligen Kindersoldaten gegründet wurde, um die grausame Seite menschlichen Wirkens im kollektiven Gedächtnis zu erhalten. 

Siem Reap ist ein guter Ausgangspunkt, um die Region zur erkunden, und profitiert zweifellos vom Tourismus. Es gibt jedoch Initiativen, die verhindern, dass die Stadt eine bloße Ansammlung von Souvenirläden wird. Es wurden einige Organisationen gegründet, die das Know-how der Khmer zu ihrem Gegenstand machen. „Artisans Angkor“, eine dieser Vereinigungen, verbindet Handwerkskünste rund um Seide, Weben, Lack, Holzschnitzerei und Stein. So entstehen Produkte „Made in Cambodia“. Überraschenderweise bietet selbst der Nachtmarkt an der Pub Street, dem Zentrum der Nachtschwärmer, hochwertige heimische Waren an. Selbst Lucky Mall, eine Art Supermarkt für Expats, hat neben westlichen Marken auch ausgewählte Früchte, Gemüse und andere Lebensmittel aus der Region im Angebot. 

Diese Orte, die Mitte April während des Chaul Chnam Thmey, des Neujahrs der Khmer, im Sturm erobert werden, verankern Siem Reap fest in der kambodschanischen Tradition. Und auch wenn sich die Region im Aufbruch befindet, verliert die doch nie die starke Verbindung zu ihrer einzigartigen Identität.

Praktische Informationen

  • Unterkünfte

Siem Reap • Kambodscha

Sofitel Angkor Phokeethra Golf and Spa Resort

Das Sofitel Angkor Phokeethra Golf & Spa Resort mit 238 luxuriösen Zimmern liegt...

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