China

Willkommen bei Chongqing

Stadtportrait  

Als jüngere Schwester von Chengdu hat Chongqing in den letzten Jahren eine Bevölkerungsexplosion erlebt und sich zu einer der größten Metropolen der Volksrepublik China entwickelt. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel an der Mündung des Jialing in den Jangtsekiang und wurde auf kleinen, steilen Hügeln erbaut, sodass sie teilweise über dem Wasser zu schweben scheint. 

Doch anders als bei der großen Schwester Chengdu hat der Mensch in Chongqing die Kontrolle über die Natur und die Elemente errungen. Nicht von ungefähr ist Chongqing die wohl bedeutendste Stadt Westchinas. Doch das Übermaß, dass die Stadt mit den acht Millionen Einwohnern im Ballungsraum kennzeichnet, beeinträchtigt nicht den Glanz, den Besucher dort vorfinden, die Extravaganz und asiatische Farbenpracht suchen. Die Paradoxe des modernen China werden deutlich in den riesigen neuen Gebäuden, die gleich neben den traditionellen Häusern und Fonduerestaurants der Altstadt aus dem Boden geschossen sind. Das eindrucksvollste alte Ensemble dürfte der architektonisch herausragende, im 18. und 19. Jahrhundert von Kaufleuten und Einwanderern genutzte Hu-Guang Huiguan-Komplex sein, der inzwischen restauriert wurde und als kulturelles Erbe erhalten werden soll. 


Weniger gegensätzlich sind die Gebiete im Umland, wo Sie frische Luft schnappen und die Reichtümer von Sichuan bestaunen können. Die fast schon irreale Atmosphäre des Wulong Karst wird selbst die anspruchsvollsten Besucher faszinieren, während das Gebiet um die Drei-Schluchten-Talsperre und das dazugehörige Museum alle Naturliebhaber zufrieden stellen wird. Die enorme Schönheit dieser Anlage beweist, dass Mensch und Natur im Einklang leben können. Das wird besonders deutlich an der Wusha-Brücke mit ihrem unglaublichen Bogen. Besonders Abenteuerlustige besuchen die Geisterstadt Fengdu mit dem geheimnisvollen Nebel und den vielen Statuen, die den Göttern der Nachwelt geweiht sind.

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