China

Willkommen bei Shanghai

Stadtportrait  

An den Ufern des Huangpu-Flusses offenbart Shanghai zwei unterschiedliche Seiten seiner Persönlichkeit. Am linken Ufer liegt der Bund, eine Uferpromenade mit Art-déco-Gebäuden, von denen aus die größten Weltbanken seit Ende des 19. Jahrhunderts ihre Geschäfte tätigten. Am rechten Ufer stellt der moderne Bezirk Pudong seine wirtschaftliche Vormachtstellung in Südostasien zur Schau. Diese atemberaubende Stadt ist sowohl eine wirtschaftliche als auch eine kulturelle Drehscheibe.

Shanghai versprüht einen einzigartigen Charme. Sie können diesen bei einem Spaziergang entlang des Bundes - auf Mandarin Zhongshan Dong Yi Lu genannt - entdecken. An einem Ende der Promenade fahren Boote den Huangpu entlang, der von den Pudong-Türmen überragt wird. Der langjährige Stolz der Einheimischen, der von JIa Huan Cheng entworfene Oriental Pearl TV Tower, reiht sich bescheiden neben den 492 Meter hohen „Flaschenöffner“, Heimat des Weltfinanzzentrums, und den Jin Mao Tower der amerikanischen Architekten Skidmore, Owings & Merrill. In naher Zukunft wird der 632 Meter hohe Shanghai Tower sie alle überragen. Diese Kathedralen der Moderne flirten mit den Wolken und verschwinden fast in ihnen. Auf ihren Dächern kommen Sie in den Genuss eines atemberaubenden Panoramablicks auf die zwei Hektar des Yu-Gartens, der der Urbanisierung der Landschaft tapfer Widerstand leistet. Während der Cricket Market weiter existiert, haben Bulldozer die Dongtai Road und ihre Antik- und Trödelmärkte dem Erdboden gleichgemacht. Die 16 Millionen Einwohner von Shanghai scheinen den Wandel zu begrüßen und nutzen hochzufrieden die 14 ungewöhnlich sauberen U-Bahn-Linien, die von Geschäften gesäumt sind. 


Was hätte der Autor des „kleinen Roten Buchs“, Mao Tsetung, wohl über die Shanghai Rolex Masters, das Tennisturnier mit internationalen Tennisgrößen, oder über den Formel 1 Grand Prix gesagt, der bis vor kurzem noch die teuerste Strecke des Wettbewerbs war? Er hätte zweifellos den Marathon vorgezogen, diesen populären Wettbewerb, der bis zu 10.000 Läufer anzieht. Shanghai zelebriert Sport auch mit vielen eifrigen Tai Chi-Fans, die in der Morgendämmerung die Parks füllen. Nicht minder beliebt ist die kulturelle Szene, mit einer ganzen Reihe von Museen. Das ehemalige Museum der schönen Künste, nach der Weltausstellung in China Art Museum umbenannt, umfasst zehn Galerien mit unvergleichlichen Schätzen. Die Power Station of Art, ein Museum für Gegenwartskunst, eröffnete 2012 in einem ehemaligen Elektrizitätswerk und ist ebenfalls einen Besuch wert – sehenswert sind nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die futuristischen Gebäude selbst. Genauso beeindruckend sind das Long Museum, das MOCA und das RAM, das Rockbund Art Museum, in einem Art-déco-Gebäude an der nördlichen Uferpromenade des Bundes, wo es 1932 für die Royal Asiatic Society errichtet wurde. Es wurde vom britischen Architekten David Chipperfield restauriert und ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Wenn Sie sich für chinesische Wissenschaft interessieren, dann versäumen Sie nicht einen Blick in das Shanghai Science and Technology Museum, wo die Vergangenheit auf die Zukunft trifft. 

Die dynamische Stadt Shanghai ist das perfekte avantgardistische Aushängeschild eines Chinas, das stets vorandrängt. Dies zeigt sich nicht zuletzt an den vielen Festivals, die Hunderttausende von Besuchern anziehen. Da ist das Shanghai International Film Festival (SIFF), das einzige in China, das von der International Federation of Film Producers Associations neben Cannes und Hollywood anerkannt wird; das Shanghai Music Festival, in dem Musiker um die prestigeträchtigen Magnolia Awards konkurrieren und das Shanghai Tourism Festival, das Tausende von Ausstellern anzieht und mit einer beeindruckenden Parade startet. 

Shanghai, wo mittlerweile auch Weihnachten gefeiert wird, bleibt seinen eigenen Traditionen treu. Es würdigt seine Toten während des Qingming oder Ching Ming Festivals, dem chinesischen Totenfest. Reiche Shanghaier shoppen währenddessen in den Luxusboutiquen der Shanghai IFC Mall, um Kleidung zu ergattern, die ihrer Vorfahren würdig ist. Dort nutzen sie auch die Gelegenheit, den goldenen Bund-Bullen zu berühren. Diese von Arturo Di Modica entworfene Statue ist der Zwilling des Bullen an der Wall Street und soll der Stadt und ihren Bewohnern Wohlstand bringen.

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