Stadtportrait  

In der Mitte des S-förmigen Vietnam liegt eine idyllische Landschaft, in der sich Hué am poetisch  genannten Parfüm-Fluss in eine üppig-grüne Umgebung schmiegt. Diese Stadt am südchinesischen Meer ist zu Recht stolz auf die Vielfalt ihrer Pflanzenwelt und auf das historische Erbe, das ihre lange Geschichte widerspiegelt.

Die Ursprünge der früheren Hauptstadt des Landes, die zu Zeiten der Nguyen-Dynastie als kaiserliches Hauptquartier diente, reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Was könnte diese Tradition besser symbolisieren als die königliche Zitadelle? Dieses riesige Bauwerk besticht durch seine Kraft und Eleganz, die in den starken Mauern und im Dach aus Purpur und Gold zum Ausdruck kommen. Wie die restliche Stadt trägt jedoch auch die Zitadelle französische Züge: Die Konturen sind an die Pläne des französischen Militärarchitekten Vauban angelehnt.

Dieses vietnamesische UNESCO-Weltkulturerbe empfängt Besucher mit viel asiatischer Freundlichkeit. Mit seinen blühenden Gassen, grünen Bäumen und traditionellen Kegelhüten bietet dieser Ort beinahe so viel friedvolle Ruhe wie eine Pagode in Tu Hieu. Wenn man von üppiger Natur umgeben am Lotusteich entlang schlendert, scheint die Zeit stillzustehen.
Noch friedlicher geben sich die sieben Kaisergräber der Nguyen-Dynastie, insbesondere jene der Kaiser Minh Mang und Tu Duc. Von den Steinbrücken mit ihren Holzhäusern auf Stelzen aus eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Seen. Es ist ein Ort für Kontemplation, Meditation und Demut. Neben den Grabmälern steht die ehrwürdige Thien-Mu-Pagode, auch Linh-Mu-Pagode genannt. Als eines der ältesten Denkmäler ist sie Teil der legendären Vergangenheit von Hué. Doch ihre Schönheit bleibt auch im Hier und Jetzt spürbar, reckt sie sich doch mit der ästhetischen Erhabenheit göttlicher Schöpfung dem Himmel entgegen.

Praktische Informationen

  • Unterkünfte

Verkehrsmittel

Andere Reiseziele